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reviews on single projects |
borderlines exhibition
Make me wild - Godwin |
Tom Bullmann (Neue Osnabrücker Zeitung): Ein Künstler polarisiert. EMAF: Georg Kleins „borderlines“ in der Galerie écart / An Artist polarizes. EMAF: Georg Kleins "borderlines" at Gallery écart. With his political art projects Georg Klein likes to disorient the people. (...) Also in his current exhibition on the new media art festival EMAF, he placed objects in public space. These objects are posters of 'Godwin' in a big format, hanged in a site-specific way at 'House of Youth', 'Lagerhalle' and the 'City Library'. (...) That the installation is confronting the people could be seen at the facade of the City Library: Someone demolished the portrait of Godwin. But the poster was renewed by the artist side by side of the frazzle of the old one (NOZ, 3rd may 2011) |
| borderlines exhibition Cuts and Creeds |
Tom Bullmann (Neue Osnabrücker Zeitung): Ein Künstler polarisiert. EMAF: Georg Kleins „borderlines“ in der Galerie écart / An Artist polarizes. EMAF: Georg Kleins "borderlines" at Gallery écart. A hot potato: The installation "Cuts and Creeds" works on the differences and similarities of muslim coined east and christian coined west: With video projections in the windows of the gallery, audio material and printed texts the artist questions and reflects the motivation of western gunmen und muslim suicide bombers. (NOZ, 3rd may 2011) |
mirrorsongs |
Firat Arapoglu (Bir Gün Istanbul): SINOPALE III: Georg Klein'in tarihi Sinop Hapishanesi'nden „The Building of Historical Sinop Prison: When approaching to the building, it is confronted with the mirrors which were installed on the windows gaps and with the songs comes from the speakers settled in these mirrors. These are the songs which native of Sinop youngsters’ would send their friends in a jail. The mirrors shows that “insiders” are the ones “looking” de facto, this is the expurgated childishness of people. It is entered the biennial through the huge installation, even the sculpture Georg Klein created with the building and the experienced artist reflects seven different sounds as nine minutes loops.“ (engl. Übersetzung des Artikels vom 6.8.2010, Bir Gün) |
Ramallah Tours |
Cornelia Rabitz (Deutsche Welle): Ramallah Tours - A provocation “Georg Klein's project "Ramallah-Tours" focuses on fiction, irritation and above all sarcasm. A bright yellow taxi stands in the center of Umm El Fahem, just like the many hundreds at checkpoints in the Palestinian territories. The installation claims that you can easily book trips to Ramallah via a website – this is a provocation, as the border is practically impassable for both Israelis and Palestinians.” (Deutsche Welle, 06/2009) |
meta.stasen |
Christoph Springer (Dresdner Neueste Nachrichten): Kunst in der Linie 8 Die Reaktionen reichen von verzückt bis genervt. Eine junge Dame kann sich nicht sattsehen an der lila getönten Außenwelt im Fenster, andere lauschen bedächtig den aufgezeichneten Nachrichtenmeldungen aus den kleinen Lautsprechern: Wirtschaft, Wachstum, mathematische Gleichungen, Management, Ziele, Statistiken..." (Dresdner Neueste Nachrichten, 28.9.07) "Die Soundkulisse ist der Hammer und auch die lilafarbene Beklebung. Es kommt einem recht normal vor, wenn man drin mitfährt, aber wenn man direkt danach mit einer anderen Bahn fährt, weiß man so richtig, was da abgegangen ist. Sehr schräg." (Blog-Writer) |
turmlaute.2: watch tower |
Björn Gottstein (taz/WDR): Beklemmende Vision - Georg Kleins Installation "Wachturm" "Klein hat die Berliner Registrierungszentrale der EUBW im Treptower Grenzwachturm Schlesischer Busch eingerichtet. Wer der Einladung folgt oder als neugieriger Passant den Wachturm nur zufällig besucht, betritt ein Szenario, dass nicht nur klaustrophob und beängstigend, sondern mit seinem biederen Ernst auch humorvoll wirkt. Wer keinen Verdacht schöpft, wähnt sich in der Vorhölle einer paramilitärischen Observationszentrale. (...) Kleins "Wachturm" ist dabei keineswegs bloße Satire, sondern Kunst im emphatischen Sinne des Wortes. Zu den zentralen Irritationsmomenten der Arbeit gehört ein elektroakustischer Drone, der den Turm mit einem finsteren Nebel durchdringt. (...) Die Arbeiten Georg Kleins sind ein Glücksfall für die Klangkunst, sofern sie sich an schwierigen Orten behaupten. Wie ein guter Mittelstürmer geht Klein immer wieder dorthin, wo es weh tut." (MusikTexte 113, Mai/2007) Daniela Zinser (Berliner Zeitung): Freiwillige Selbstkontrolle (Rezension turmlaute.2: Wachturm) "Kunst ist die Kunst so zu tun, als ob. Das wirkt am nachhaltigsten. (...) Verteilt werden grüne Anmeldeformulare mit der Aufforderung, doch hineinzugehen, um sich mit den Überwachungsmodalitäten vertraut zu machen. Man wird sie gleich am ganzen Körper spüren. Eine freiwillige Selbstkontrolle, wie sehr man zum Beobachter taugt, die mit dem Registrierungsformular in der Hand grausam real wirkt. Kontrolle nach außen wie nach innen, mitten im Grünstreifen, für alle zugänglich. Der Grenzturm als ein Stück Geschichte, in dem eine düstere Zukunft durchprobiert wird.." (>> Berliner Zeitung, 17.3. 07) Dr. Albrecht Dümling (Neue Musik Zeitung): Rezension Festival MaerzMusik 2007 (Berliner Festspiele) „Origineller und provokativer war die interaktive Klang-Video-Installation „turmlaute.2“ des Berliner Medienkünstlers Georg Klein." (>> nmz 2007/05) Nina Apin (taz): Grenzwertige Aktion (Rezension turmlaute.2: Wachturm) "Hinter der brillanten Satire steckt der Künstler Georg Klein, der seine Installation noch bis zum 9. April zeigen wird. Inspiriert von der realen "Texas Border Watch" entwickelte Klein eine fiktive Organisation. Nur acht Leute haben sich bislang registriert. Bei der Mehrheit funktionieren die rechtsstaatlichen Reflexe. Das zeigen die empörten Reaktionen, die im Turm ausgestellt sind. Kleins Irritationsstategie ist aufgegangen: Ein ahnungsloser Tourist, der erst empört floh, recherchierte im Internet nach und schrieb: "Jetzt verstehe ich alles! Raffiniert!" (>> taz, Berlin, 20.3. 2007) Maike Schulz (zitty Berlin): Der Klang der Kontrolle (Rezension turmlaute.2: Wachturm) "Kleins politisch stärkste Arbeit verbildlicht erschreckend, wie technischer Fortschritt und die Angst vor einer vermeintlichen Überfremdung zusammenpassen." (>> Zitty, Berlin, 15.3. 2007) |
takeaway |
Georg Weckwerth/Matthias Osterwold (Zitty Berlin): Der Sound der Würstchenbude (Interview zum Klangkunstfestival sonambiente 2006) „Es gibt aber auch eine politischere Form der Intervention im öffentlichen Raum. Da wäre Georg Klein zu nennen, der U-Bahn Passagiere in Warschau und Berlin virtuell miteinander in Kontakt gebracht hat und mit Texten von Heiner Müller und Wislawa Szymborska konfrontiert. Für sonambiente hat Klein mit Steffi Weismann eine interaktive Würstchenbude auf den Schlossplatz gestellt. Dort können Besucher Passagen aus einem Gespräch mit der Besitzerin hören, die Verweise auf die Geschichte der Bude und dem Leben der Betreiberin geben, vor und nach dem Mauerfall.“ (Zitty vom 20.5. 2006) |
DADAyama |
Marcus Gammel (DeutschlandRadio): DADAyama Im Zeichen von Mehrings Dadayama haben Georg Klein und Tetsuo Furudate eine Raum- und Klangsituation geschaffen, die die Dadaismen in Deutschland und Japan aus heutiger Sicht reflektiert. Dabei geht es ihnen nicht um ein einheitliches Ineinanderfließen der Kulturkreise. Ganz im Sinne Dadas betonen sie vielmehr die Brüche und Widersprüche zweier Welten, deren Gegensätze bei allen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen unüberbrückbar bleiben. Furudate und Klein thematisieren so die vielleicht markanteste Gemeinsamkeit der Dadaismen in West und Ost: die Lust am Polarisieren. Dieses Lust kommt schon in den Klangsprachen der beiden Künstler zum Tragen: Quer zum Klischee der japanischen Zurückhaltung erschüttert Furudate seine Zuhörer mit brachialen Geräuschorgien von extremer Lautstärke. Klein hingegen - ganz und gar unteutonisch - arbeitet meist mit feinen, unaufdringlichen Tönen, die sich organisch in die jeweilige Situation einpassen. Geprägt von gemeinsamen Ausgangsmaterialien, letztendlich aber unvereinbar, wechseln in Dadayama diese beiden Klangwelten einander mit harten Schnitten ab. (DeutschlandRadio Berlin 17.1.2006) |
sixis |
Ulrich Pollmann (Tagesspiegel): Wenn die Statik vibriert (Rezension zu SIXIS für Sextett mit Zuspielband) "Klein, ebenfalls Berliner, überrascht vor allem durch eine ungemein subtile Verwendung zugespielter elektronischer Klänge." (In: tagesspiegel vom 01.03.2006) |
TRASA |
Dr. Christa Brüstle (Positionen): TRASA - Kontaktraum zwischen Warschau und Berlin. "Mit diesen poetischen Räumen eröffnete sich ein Subtext von melancholischen Erinnerungen an Passagen, von Gedanken an die Glücklosigkeit von Begegnungen, an ein Renkontre, das nur in der Imagination existiert." (In: Positionen 62, 2005) Gabriele Lesser, Uwe Rada (taz): Man sieht sich. TRASA warszawa-berlin. "Diese Videoinstallation ist eine gute Metapher der deutsch-polnischen Beziehungen heute: Wir sehen uns, aber wir erkennen uns nicht. Wir winken uns zu, aber wir haben keinen wirklichen Kontakt. Wir lachen, aber wir hören uns nicht." (taz Berlin, 1.10.2004) |
wel-come |
Christiane Meixner (Morgenpost): Urban Art Stories: der Alex als Spielfläche "Neben der Basis in der Panoramastraße stehen zwei wabenartige Lautsprecher von Georg Klein, durch die unaufhörlich verbale Fragmente summen und summen. Schließt man die Augen, so vermischen sich die "22 granulierten Stimmen" mit dem echten Lärm zu einem grandiosen akustischen Gewirr." (In: Berliner Morgenpost, 08.05.2006) |
Ortsklang Marl Mitte |
H.-P. Mohr (WAZ): Klangkunst am Bahnhof irritiert Passanten, Rezension zum Deutschen Klangkunstpreis 2002 "Wie so oft wird Kunst im öffentlichen Raum als Provokation empfunden." – „Und so wird das erwähnte Bahnhofs-Areal zum Ausgangspunkt für eine neue Betrachtung, für Diskussionen, für eine andere Art der Auseinanderstzung mit dem sinnentleerten, aber fast schon skulpturalen Schandfleck, der bisher eigentlich nur als Pissoir Verwendung fand“. (WAZ vom 21.9.2002) |
transition - for saxophone |
Björn Gottstein (taz): Verblühende Klänge und ihre Schatten (Rezension Festival ultraschall) "Georg Klein, um ein drittes Beispiel zu nennen, verliert sich mit "transition for saxophon and electronic" auf wundervolle Weise in Unsicherheiten und Wahrnehmungsstörungen." (taz vom 30.1.2002) |
transition |
Volker Sträbel (FAZ): Transition der Klänge "Sie verläßt das sichere Terrain der für die Klangkunst typisch gewordenen semantischen Abstraktion und wagt sich mit Bertolt Brechts "Radwechsel" an anspielungsreiche politische Lyrik - mit überraschendem Erfolg." (FAZ vom 7.8.2001) Andreas Hagelücken (SFB / RBB): transition-textbuch "Georg Kleins Textbuch zu seinem klangskulpturalen Ausbau der Serra-Skulptur “berlin junction” hinterläßt wie die Installation einen nachhaltigen Eindruck. Das Buch ist sehr phantasievoll gestaltet, variiert die Textgestalt, ohne optisch unruhig oder unübersichtlich zu werden." (SFB-ORB, Sendung vom 30.11.2001) |
three short pieces |
Peter Ühling (Berliner Zeitung): Akkordeon im BKA "Trotz der oft zerissenen Tonsprache ist ein sicheres Gefühl für Form, für Proportion und deren kalkulierte Störung zu spüren, das Kleins "Three short pieces" zum Höhepunkt des Abends machte." (Berliner Zeitung vom 22.10.1998) |